10 interessante Fakten über Gründer

Nachdem es im letzten Beitrag noch um die Mythen zur Existenzgründung ging, gibt es diesmal Fakten über Gründer.

 

Gründer-Hauptstadt Berlin Brandenburger Tor

1) Berlin ist die Gründer-Hauptstadt

Mit rund 40.000 Neugründungen pro Jahr und den meisten Existenzgründungen pro 1.000 Einwohner ist Berlin unangefochtene Nummer 1 der Gründungs-Metropolen und auch der Bundesländer. Direkt danach folgt Hamburg auf dem zweiten Platz. Bei den Städten ist München ebenfalls weit oben, bei den Bundesländern liegt Hessen hinter Berlin und Hamburg auf Platz 3.

2) Motiv für die Gründung

2015 haben sich 49% der Gründer/innen selbständig gemacht, weil sie eine Geschäftsidee realisieren wollten. Und auch die fehlende berufliche Alternative stellt mit immerhin noch 27% einen wichtigen Grund dar.

3) Wirtschaftsdigitalisierung

Bei jeder fünften Gründung spielen digitale Technologien eine tragende Rolle. So können die Kunden in diesem Bereich die Dienstleistung oder das Produkt nur mit Hilfe dieser Technologie nutzen. Dies ist z.B. bei Apps, Online-Portalen, aber auch bei Online-Händlern der Fall.

4) Frauen auf dem Vormarsch

Seit 2013 wurden 43% der Gründungen von Frauen durchgeführt. Davon fanden 39% der Existenzgründungen im Haupterwerb statt und 45% im Nebenerwerb.

Gründer-Gene DNA

5) Die Gründer-Gene

Laut einer Studie von Zhen Zhang der Arizona State Universität gründen Frauen und Männer aus unterschiedlichen Gründen. Für die Studie hatte er die Werdegänge von mehr als 2000 Zwillingspaaren betrachtet und kam dabei zu dem Schluss, dass Frauen das Gründen häufiger in den Genen haben. Hatten die Frauen Verwandte mit unternehmerischer Erfahrung, machten sie sich häufiger selbständig. Für Männer könnten diese Rückschlüsse jedoch nicht gezogen werden.

6) Teamarbeit

Start-ups sind nach wie vor im Gespräch. Kein Wunder, dass die meisten dann auch im Team gegründet werden. Etwas mehr als drei Viertel aller Start-ups (77%) gehen mit einem Team an den Start.

7) Internationalität

Wenn man die Start-up-Szene betrachtet, sind die Berliner Start-ups im bundesweiten Vergleich am internationalsten. 33,7% beträgt hier der Anteil ausländischer Mitarbeiter.

8) Die Ausbildung

Eine Lehre oder Berufsfachschule haben fast die Hälfte aller Gründer (gut 47%) als höchste Berufsqualifikation. 32% der Gründer haben einen Universitäts- oder Hochschulabschluss und gut 20% gründen ohne Berufsabschluss.

9) Zum Scheitern verurteilt

Es gibt vor allem drei Gründe, warum Gründer mit ihrem Vorhaben scheitern. Fast die Hälfte (48%) der Existenzgründer weisen laut der DA (Deutsche Ausgleichsbank) Informationsdefizite auf und kennen das Marktgeschehen nicht ausreichend. Dadurch wird die Konkurrenz unterschätzt oder die Nachfrage nach ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung überschätzt. Gleich auf liegt die mangelnde Qualifikation (48%), welche jedoch meist nicht fachlicher Natur ist, sondern vor allem die kaufmännischen und unternehmerischen Fähigkeiten betrifft. Noch wichtiger sind jedoch die Finanzen. 68,6%, also etwas mehr als zwei Drittel aller Gründer, unterschätzen den kurzfristigen Kapitalbedarf.

10) Was Testosteron mit der Gründung zutun hat

Offenbar spielen auch die Hormone eine Rolle bei der Existenzgründung. 2006 analysierte Roderick White von der Richard Ivey School of Business in Kanada von knapp 100 Studenten die Speichelproben. Von diesen Teilnehmern der Studie hatten 31 bereits ein Unternehmen gegründet. So verfügen laut Roderick die männlichen Unternehmer, die bereits Erfahrungen als Selbständige gesammelt hatten, über höhere Testosteronwerte.

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